Kategorie-Archiv: Faq

SEO Ranking Faktoren – Querygenaue Analyse.

In seinem SEO Artikel „Ranking-Faktoren 2018: Nischengenaue Analysen statt allgemeiner Aussagen“ hat Marcus Tober, CTO von Searchmetrics einen interessanten Artikel über verschiedene branchenspezielle SEO Variablen und deren Ranking Potential publiziert. „Mithilfe dieser Granularisierung konnten viel aussagekräftigere Werte gewonnen werden, die den wirklichen Einfluss auf das Ranking in einzelnen Branchen beschreiben.“, so der CEO.
In einem sich anschliessenden thread diskutieren Jan Grundmann, Content Marketing Manager bei Searchmetrics und ich, inwieweit prozentuale Verteilungen wie die in der Analyse vorliegenden Form – beispielsweise die der Variablen Browserladegeschwindigkeit und Wortanzahl – erweitert werden können, um noch genauere Aussagen über die analysierten Ranking Signale abzuleiten.
Die Basis der Analyse ist der Kommentar von Gary Illyes, Web-Trends Analyst bei Google, in Bezug auf die Top 3-Ranking-Faktoren „It much depends on the query and the results which signals count more“, so Gary Illyes“.
Im folgenden Artikel wird versucht, den Artikel von Marcus Tober zu erweitern und noch tiefer herauszukristallisieren, was „It much depends on the query and the results which signals count more“ bedeutet.

Background

Definition Korrelationskoeffizient

Der Korrelationskoeffizient ist ein Maß für den Grad eines (linearen) Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen. Der Koeffizient kann Werte zwischen -1 und 1 annehmen.

Beispiel:
Merkmal 1 = Rankingposition bei Google
Merkmal 2 = Ladegeschwindigkeit der rankenden Webpage.
Liegt ein positiver Zusammenhang vor (Beispiel: hohe Ladezeiten = mögliche hohe (also schlechte) Google Position), so ist der Wert größer als Null. Liegt ein negativer Zusammenhang vor (Beispiel: hohe Wortanzahl = wahrscheinliche, niedrige (also gute) Google Position), so ist der Wert kleiner als Null. Liegt kein Zusammenhang vor (Beispiel = Merkmal beeinflusst das Ranking wahrscheihnlich nicht), so ist der Wert Null.
Anlehnend an den SEO Artikel von Marcus Tober werden beispielhaft für die Branche Tourismus folgende Merkmale ausgesucht und deren query bezogene Korrelation untersucht:

1. Ladezeit der rankenden Webpage
2. Anzahl der Wörter auf der rankenden Webpage
3. Rankingposition der Webpage

Query: „reise buchen online“
Die searchmetrics essentials research cloud listet folgende pages als Top Ten platziert auf. Daneben befinden sich die jeweiligen Seitenladezeiten (fully loaded, Quelle: webpagetest.org, Serverstandort Deutschland, Kabelgeschwindigkeit für Desktop) und die Wortanzahl (Quelle: https://wordcounter.net/website-word-count)

Top Ten pages

Platz 1: https://www.expedia.de 23, 3090

Platz 2: https://www.holidaycheck.de/wo/reise-angebote 16, 2052

Platz 3: https://www.weg.de/ 31, 614

Platz 4: www.travel24.com/ 7, 1876

Platz 5: https://www.fti.de/reiseangebote/guenstig-reisen.html 17, 6247

Platz 6: https://www.opodo.de/ 104, 5592

Platz 7: https://online-reisesuche.de/ 8, 3592

Platz 8: https://www.thomascook.de/ 26, 2395

Platz 9: https://www.neckermann-reisen.de/ 19, 1967

Platz 10: www.lastminute.de/ 20, 1216

Frage (A): Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Ladezeit und dem Ranking im Umfeld des queries „reise buchen online“?

Wir tragen die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen. Wie in dem unten stehenden Graph zu sehen ist, exisitiert eine schwache lineare Korrelation zwischen dem Merkmal Position und Ladegeschwindigkeit, was durch den minimalen positiven Anstieg der durchgezeichneten Trendlinie angezeigt wird. Die Relevanz ist jedoch relativ gering, da der Korrelationskoeffizient einen geringen Wert von 0.038331 aufweist (Quelle: Excel).

Ableitungshypothese (A): Ladegeschwindigkeiten scheinen für das query „reise buchen online“ keinen großen Einfluss auf die Rankingposition zu haben.

Frage (B): Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Merkmal Wortanzahl und dem Merkmal Rankingposition?

Wieder tragen wir die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen:

Der leicht absteigende Graph signalisiert, dass Seiten mit einer geringeren Wortanzahl einen schlechteren rang bei Google einnehmen. Auch hier ist jedoch die Relevanz mit einem Korrelationskoeffizienten von -0,0409 nicht besonders stark ausgeprägt.
Eine Gegenüberstellung von Rankingposition und Wortanzahl für ein anderes query für die gleichen urls liefert jedoch Überraschendes und Hinweis darauf, was Gary Illyes mit „It much depends on the query and the results which signals count more“ meint.

Frage (C): Besteht der gleiche mögliche Zusammenhang zwischen dem Merkmal Wortanzahl und dem Merkmal Rankingposition beim query „reise buchen online“?

Searchmetrics liefert für das query folgende Rankingverteilung (die Zahl hinter den jeweiligen urls steht für den Rankingplatz):

https://www.expedia.de, 9

https://www.holidaycheck.de/wo/reise-angebote, 4

https://www.weg.de/, 2

www.travel24.com/, 8

https://www.fti.de/reiseangebote/guenstig-reisen.html, kein Top Ten ranking

https://www.opodo.de/, 10

https://online-reisesuche.de/, kein Top Ten ranking

https://www.thomascook.de/, 5

https://www.neckermann-reisen.de/, 21

www.lastminute.de/, 7

Wieder tragen wir die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen:

Hier ergibt sich nun ein äußerst unerwartetes Bild. Der positiv ansteigende Graph signalisiert: Je höher die Wortanzahl, desto höher der Rankingplatz. Ein hoher Rankingplatz bedeutet jedoch ein schlechteres ranken. Im Umfeld des queries „urlaub buchen online“ führen also pages mit einer höheren Anzahl von Wörtern zum schlechteren ranken! Darüber hinaus ist der Zusammenhang sogar sehr viel stärker relevant, als der Zusammenhang mit der Ladezeit, da der Korrelationskoeffizient mit 0,243316 sechsmal so groß, wie der Korrelationskoeffizient für das query „reise buchen online“. Wer bis hierhin durchgehalten hat, erahnt nun, was Gary Illyes mit „It much depends on the query and the results which signals count more“ meint. Augenscheinlich können gleiche potentielle Rankingsignale für unterschiedlich queries für gleiche Seiten eine unterschiedliche Relevanz haben.

Abschliessend sei noch darauf hingewiesen (danke Jan Grundmann), dass durch die Kausalzusammenhänge, die durch die oben beschriebenen Korrelationskoeffizienten offensichtlich zu beobachten sind, nicht darauf geschlossenen werden kann, dass es bei einer Umsetzung auch tatsächlich zu einer Rankingverbesserung kommt. Es kann lediglich festgehalten werden, dass die Zusammenhänge bei den untersuchten Seiten und Merkmalen bestehen.

SEO: Google updates – Wie man sich im Vorwege vor einem Google update schützt.

 

Die Zeiten, in denen Google grundlegende SEO Updates angekündigt hat, damit sich SEO Spezialisten neu ausrichten konnten, um Fehler auszubessern oder neue Chancen umsetzen zu können sind vorbei. Nicht zuletzt das viel diskutierte „Fred Update“ zeigt, Google optimiert seine Algorithmen ständig und ohne Ankündigung.

SEO Schutz vor Google update: Aktion statt Reaktion

Doch wie können SEO Spezialisten nun reagieren, um Rankingpostionen zu halten oder sogar verbessern zu können? Die Frage allein scheint schon falsch zu sein, denn eine Reaktion kann nur auf eine vorgehende Aktion erfolgen (Ankündigung eines Updates).

Kristine Schachinger von searchengineland.com schlägt einen anderen (innovativen?) Weg vor. In Ihrem Artikel „Wie man sich keine Gedanken mehr über Google updates machen muss“, listet sie die grundlegenden Kategorien auf, die Teil der meisten Google Updates sind und zeigt: SEO Spezialisten müssen „nur“ 4 grundlegende Optimierungsmaßnahmen als Basis ihres täglichen Handelns berücksichtigen.

Die Top 4 SEO Aktionen für den Google update Schutz

Diese Maßnahmen sind nichts Neues, aber der Betrachtungswinkel ist es. Die meisten Google Updates betreffen mindestens einen der folgenden 4 Punkte:

  1. Backlink Problematiken
  2. Technische Probleme
  3. Content Qualität
  4. User Experience (Usability)

 

Im Grunde geht es also immer darum

  • Spammige Links zu vermeiden und/oder zu eliminieren
  • Technisches SEO stehst auf dem neuesten Stand zu halten
  • Qualitativ hochwertigen content für das jeweilige Zielsegment zu liefern
  • und die Usability einer Webseite oder eines Online Shops ständig zu optimieren (Bsp.: Speed Performance)

 

Das sind keine neuen Informationen, doch werden diese 4 Punkte als Benchmark für jede „Aktion“ benutzt, ist die Wahrscheinlichkeit geringer beim nächsten update Federn lassen zu müssen.

 

Denn vollständigen Artikel finden Sie unter http://searchengineland.com/stop-worrying-google-updates-276482

 

Autor: Jan Tappé, BSc

Geomarketing

Geomarketing – Oder: Warum ich ArcGIS so liebe

Warum sollte sich ein Online Marketer mit GIS (Geoinformationssystemen) beschäftigen Die Antwort darauf ist recht einfach: Um Geomarketing zu betreiben. Geoinformationssysteme wie ArcGIS sind mächtige Tools, mit deren Hilfe man beispielsweise folgende Frage beantworten kann. Nehmen wir an, Sie optimieren gerade eine AdWords Kampagne für einen online Shop, über den Reha Produkte vertrieben werden, also Duschhocker, Wechseldruckmatrazen etc.

Nehmen wir weiterhin an – und das gehört, wie jeder Online Marketer weiß zum AdWords Alltag, dass das momentan zur Verfügung stehende Tagesbudget Ihrer Kampagnen regelmäßig überschritten wird, doch der Kunde möchte den AdWords spend nicht weiter anheben. Er möchte aber dennoch mehr conversion sehen. Gehen wir nun desweiterem davon aus, Sie haben alle Register bereits gezogen und die Kampagnen bis zum Anschlag optimiert. Die Frage lautet also: wie steigere ich meine conversion rate für eine – mittels AdWords und Google Analytics – vollständig optimierte Kampagne?

AdWords Conversion Optimierung – Geomarketing mit ArcGis

Um Geomarketing für die conversion Optimierung für das oben genannte Beispiel einzusetzen, könnten Sie versuchen eine Antwort zu folgender (äquivalenten) Frage zu finden: In welchen Ortschaften (bzw. Kreisen) wohnen besonders viele Menschen (nehmen wir als Beispiel mehr als 50000), die älter als 49 Jahre sind und unterdurchschnittlichen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel genießen? Wenn uns diese Ortschaften bekannt wären und wir unsere AdWords Kampagnen auf eben diese Ortschaften beschränken, so würden die Impressionen sinken und die Klicks steigen, da die Kampagnen eine höhere Relevanz zur Zielgruppe hätten. Die Frage nach der schlechten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist deshalb relevant, weil man annehmen kann, dass in solchen Orten die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass Sanitätshäuser (welche ebenfalls Reha Produkte verkaufen) bequem zu erreichen sind. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass online bestellt wird. Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, brauchen wir neben dem GIS auch die entsprechenden Daten (bzw. Datenlayer) – und zwar

  1. einen Datenlayer, der Deutschland in seine Bundesländer segmentiert
  2. einen Datenlayer, der die Bundesländer in Gemeinden (oder noch feinkörniger, falls gewünscht) segmentiert
  3. und einen weiteren Zensus Datenlayer (für die Altersverteilung)

Diese Datenlayer können im Internet an zahlreichen Stellen kostenlos downgeloadet werden. Mit wenigen Handgriffen können nun nicht nur auf Städteebene, sondern runtergebrochen sogar bis auf Kreisebene diejenigen Orte bestimmt werden, welche die oben genannten demographischen Merkmale aufweisen.

Zusätzlich können wir mit ArcGIS auch noch eine Excel Tabelle mit den entsprechenden Kreisen (bzw. Orten) ausgeben lassen, die wir dann für unser Geo Targeting in AdWords nutzen. Beschränken wir dann unsere Kampagnen auf die dort aufgeführten Orte, so steigt die Relevanz der Anzeigen, es sinken die Impressionen und es steigen die conversion rates.

Sichtbarkeitssteigerung von 1450% in 5 Monaten

Nicht einfach nur Ziel erreicht: Sichtbarkeitssteigerung von 1450% in 5 Monaten. Tappé schließt erfolgreiche Betreuung der Lion Tours GmbH ab.

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Sichtbarkeitsentwicklung gemäß Searchmetrics Suite

Der Erfolg kann sich sehen lassen. Nach nur 5 Monaten konnte ich durch meine Erstellung der Online Marketing Analyse und der anschließenden Umsetzung meiner Strategieentwicklung folgendes Ergebnis erzielen:

  • Steigerung der organischen Sichtbarkeit von 1450%.
  • Steigerung der Conversionsrate und Leadgenerierung um 100% (Buchungen)
  • 700% Steigerung der CTR von 0,2% auf 1,6%
  • 8% Minimierung der Bounce Rate der Indexseite (von 31.49% auf 23,65% (Absprungrate)

Darüber hinaus war es mir möglich, durch das zusätzliche parallele intensive Coaching und Training der Inhaberin der Lion Tours GmbH ein solides Basiswissen in den Bereichen

  • SEO
  • Linkbuilding
  • Contentmarketing
  • Usability
  • SEM (AdWords) und
  • Webanalyse (Google Analytics)

zu vermitteln, so dass von nun an alle grundlegenden Maßnahmen intern im Unternehmen selbstständig weitergeführt werden können.Ich bedanke mich fürdie gute Zusammenarbeit, freue mich über die hervorragenden Ergebnisse und wünsche der Lion Tours GmbH alles Gute für die Zukunft.

Sie möchten ebenfalls von meinen umfangreichen Online Marketing Fähigkeiten profitieren, Abverkäufe steigern, die Sichtbarkeit Ihrer Webseite erhöhen, Ihre Platzierung bei Google und Bing verbessern oder Ihre Leadgenerierung verbessern? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter 08131 37 268 29 oder über das SEO Kontaktformular.

Jan Tappé gewinnt renommierte Dr. Schetter BMC IGmbH als neuen Klienten.

Ab März 2016 beginnt die Betreuung der Dr. Schetter BMC IGmbH, renommiertes deutsches Unternehmen für exquisite Messdatenerfassung und Industrie PC Systeme.

30 Jahre Erfolg und Erfahrung

1988 wird mit MC-32, das erste selbstentwickelte industrietaugliche Messsystem in eigener Fertigung, der Grundstein für den mittlerweile drei Jahrzente andauernden Unternehmenserfolg der IGmbH gelegt. Es folgen Datenlogger, PC-Messkarten, Software zur Messtechnik und diverse spezielle Applikationen ebenfalls in Eigenproduktion. Heute fokussiert sich das Unternehmen auf die drei Segmente PC-Messdatenerfassung, Industrie PC Systeme und Datenlogger.

Schlüssel zum Erfolg: Inhaber geführten Mittelstand

Das Unternehmen ist ein Vorzeigekandidat für bodenständigen und vitalen inhabergeführten Mittelstand. Bereits während unseres ersten Meetings in den Münchner Unternehmensräumen in Puchheim kristallisierte sich eine positive Basis für erfolgreiche Kollaboration heraus. Der Qualitätsanspruch der Ingenieurs GmbH, deren Philosophie sich an den Zielen ihrer Kunden orientiert und durch ständige Weiterentwicklung, organisches Wachstum auf solider Basis und kompromisslose Qualität bestimmt wird, harmoniert bestens mit meinen eigenen Maßstäben, und Ansprüchen.

Meine jahrelangen SEO, SEM und Online Marketing Erfahrungen aus dem technisch orientierten Business to Business Segment und die Fokussierung auf mittelständische Unternehmen bilden eine optimale Grundlage für die Betreuung der Dr. Schetter BMC IGmbH.

Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und blicke auf eine erfolgreiche Kollaboration.

Weitere Informationen zur Dr. Schetter BMC IGmbH gibt es auf http://www.bmc.de

Jan Tappé ist einer der ersten Google AdWords Experten in der DACH Region

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Spruchreif: Jan Tappé ist seit dem 28.1.2016 einer der ersten Google AdWords Experten (DACH).

 

Den für den Wirtschaftsraum Deutschland, Österreich und Schweiz gültigen Expertenstatus können Online Marketing Profis erlangen, welche die kompletten Zertifizierungsprüfungen der Google AdWords Produkte zwischen dem 01.01.2016 und 31.3.2016 erfolgreich und aktuell ablegen und damit Profiwissen und Profikönnen für die gesamte Palette der AdWords Werbekanäle zeigen:

  • Allgemein AdWords Werbung
  • Werbung mit AdWords im Suchnetzwerk
  • Werbung mit AdWords im Display Netzwerk
  • Werbung mit AdWords mit Google Shopping, sowie
  • Werbung mit Google Mobile und
  • Werbung mit AdWords mit Google Video (YouTube) zeigen

Auch wenn wenn die Qualifizierung zum Google AdWords Experten ein echtes Zertifizierungsmarathon war, bin ich froh, die Herausforderung angenommen zu haben. Ich bin sehr stolz darauf, einer der ersten Google AdWords Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sein und freue mich auf mein personalisiertes Zertifikat, dass mir Google Mitte April nach Hause schickt.

Google Analytics für kleine Unternehmen – Spam Traffic Filter setzen

Google Analytics für kleine Unternehmen – Referral Spam Traffic wegfiltern.

 

Da wir nun wissen, wie erkannt werden kann ob Ihre Seite befallen ist oder nicht, gehen wir nun daran, den Spam Traffic auszuschließen. Wir tun dies, indem wir einen Filter setzen, der alles ausschließt, was nicht als valider Host anzusehen ist. Um jedoch die Original Daten zu behalten, setzen Sie den Filter am Besten nicht auf Ihre Original Sicht sondern richten zunächst eine neue Sicht ein.

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Neue Sicht einrichten für den Spam Filter bei Google Analytics

Navigieren Sie in Ihrem Analytics Account zunächst in den Administrationsbereich und wählen Sie die Property aus, bei der Sie den Filter setzen wollen. Klicken Sie dann auf „Alle Websitedaten“ und wählen Sie „Create new view“:

spam traffic filtern

Geben Sie der neuen Sicht einen passenden Namen, also beispielsweise „no Spam“ und wählen Sie die Art der Daten (Webseite) und die Zeitzone aus. Klicken Sie dann auf „neue Sicht erstellen“. Danach ist automatisch die neue Sicht eingestellt. Sie müssen also zunächst in die alte Sicht wechseln, aa wir nun die validen Hosts sichten wollen (in der neuen Sicht ist ja noch kein Traffic vorhanden).

Um dejenigen hosts zu sichten, die valide sind – also beispielsweise hosts, welche zu Ihren Internet Properties gehören – sichten Sie als erstes alle hosts (zu deutsch: Anbieter). Navigieren Sie hierfür zum Referral Channel (siehe letzter Blogartikel) und fügen Sie die Spalte Hosts hinzu.

Filter anlegen

Die Spalte Host (Anbieter) hinzufügen

Sie erhalten die Spalte Hosts, indem Sie auf „secondary dimension“ klicken (deutsch: Sekundäre Dimension)

spam traffic filtern 2

und dann unter „Verhalten“ den Punkt „Hosts“ (Deutsch: Hostname) auswählen.

Suchen Sie die Spalte Hosts nun nach validen Namen ab. Beispiele hier sind wie gesagt Ihre eigene Domain, eigene Subdomains, Übersetzungsdienste, Video Services, Payment Services etc. In der Regel sind bei validen Hosts, die nicht zu Ihren eigenen Domains gehören, Quelle und Hostname identisch.

In meinem Beispiel bleibt nur ein valider host: www.jantappe.de

Filter anlegen

Dafür navigieren Sie jetzt in den Admin Bereich (Deusch: Verwalten), wählen die neueingerichtete „No-spam“ Datensicht und klicken auf und klicken auf „Filter“:

spam traffic filtern 3

Klicken Sie auf „Filter hinzufügen“, setzen Sie einen Filternamen (Bspl: „valide hosts“), wählen Sie „einschließen“, wählen Sie den Filtertyp „benutzerdefiniert“, wählen Sie als Filterfeld „Hostname“ und tragen Sie in das Feld „Filtermuster“ die validen hosts mittels regex ein. Bei meinem Beispiel sieht das so aus

spam traffic filtern 4

Nach dem Klick auf Filterüberprüfung können Sie dann sehen, was während der letzten paar Stunden rausgefiltert worden wäre – eine gute Möglichkeit für einen Vorab-Test auf Funktionalität des Filters.

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Mit „speichern“ beenden Sie die Filtererstellung.

 

Die Vorschläge hier sollten als Anregung gesehen werden. Die Quelle der Anleitung finden Sie unter http://www.ohow.co/what-is-referrer-spam-how-stop-it-guide/ Was dort unter Anderem nicht richtig ausdrücklich erwähnt wird, ist die ABSOLUTE Wichtigkeit, den Filter auf eine neu erstellte Sicht zu setzen (wie oben erklärt), damit Sie valide Hosts, die Sie vielleicht vergessen haben nicht verpassen. Durch die Erhaltung der Originalsicht können und sollten Sie dies regelmäßig überprüfen.

Brauchen Sie Hilfe beim Filter setzen oder allgemein mit Ihrem Google Analytics Konto? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

KMUs müssen aufwachen: Google Algorithmen Update hauptsächlich gut für große Unternehmen

Update im Kern des Ranking Algorithmus: Chance für kleine Unternehmen

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Das letzte Update im Kern des Ranking Algorithmus (Sichtbarkeit in den Suchergebnissen) verdeutlicht, dass es höchste Zeit wird, dass kleine und mittlere Unternehmen den Übergang in die digitale Welt schnellstens in die Hände nehmen, um gegenüber großen Firmen nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Die unlängst beobachteten Schwankungen im Google Ranking sind nicht auf ein Penguin Update zurückzuführen. Wie John Mueller und Gary Illyes (Google Mitarbeiter) auf Twitter bestätigten, wurde ein Update im Kern des Ranking Algorithmus vorgenommen. Die Profiteure sind hauptsächlich große Markenfirmen und Firmen, die das liefern, was Ihre User suchen. Das Update ist zurzeit anscheinend jedoch noch nicht in Deutschland ausgerollt worden (serachmetrics).

Die Auswertung von Searchmetrics zeigt unterm Strich gesehen die Relevanz der folgenden Punkte in Sachen Content Marketing und SEO, die ich seit 2013 immer wieder propagiere.

  • hochwertiger, nützlicher Inhalt
  • relevanter Inhalt, also kein Content um des Content willen
  • Usabilityoptimierung

Erstaunlich ist der Umstand, dass auch einige Seiten, die extrem wenig Content bieten nach oben geschnellt sind. Der Grund: Sie liefern das, was Ihre Kunden suchen, haben also Ihre Hausaufgaben im Punkte Online Marketing Analyse mit einer 1 gemacht.

Usability und Relevanz

Der Push im Ranking für Seiten mit sehr wenig Content zeigt, dass Usability KPIs wie Bouncrate und Verweildauer nun endlich mit aller Kraft zuschlagen.

KMUs können vom Core Update profitieren

KMUs wie einzelne kleine Onlineshops können davon aber sogar profitieren. Ihr Zielsegment ist in der Regel überschaubar und die Keywords, die bedient werden müssen sind an einer Hand abzuzählen. Eine holistische Online Marketing Analyse, die besonderen Augenmerk auf das Zielsegment des Unternehmens legt, ist der erste Schritt hierbei. Da die Mitbewerberzahl und das anvisierte Kundensegment bei kleinen Unternehmen überschaubar ist, kann diese Analyse relativ zügig aufgestellt werden und die daraus sich ergebene Strategie zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt werden. Das Erstellen von Personas, das Formulieren von Unternehmenszielen, das Ableiten der entsprechenden KPIs und das Entwickeln von

  • Usability Kriterien (Schriftgröße, Farben, Navigationsstruktur etc.)
  • Contentstrategie (Inhalte, audio-, bild-, video- oder schriftlastig?) und
  • Places (wo ist mein Kunde, Social Media? Blog? Search? App? …)

ist hierbei oberste Pflicht. Anschließend muss regelmäßig gemessen (Google Analytics) und optimiert werden, dann steht dem Profitieren nichts mehr entgegen.

Sie wollen in 2016 mit Ihrer Digitalisierung oder Ihrem Online Marketing loslegen und von dem Update profitieren? Gerne berate ich Sie hierbei. Informieren Sie sich jetzt über mein 3 Stufen Premium SEO für kleine Unternehmen und fordern Sie hier meinen Prospekt an. Gerne erreichen Sie mich auch telefonisch unter 08131 37 26829

Quellenangabe: http://blog.searchmetrics.com/de/2016/01/14/google-core-update/

 

Google Analytics für kleine Unternehmen – Spamtraffic. Teil 1 Referral Traffic

Ghosttraffic – Oder warum ein plötzlicher Traffic Rückgang oder Anstieg auf Ihrer Webseite oder Ihrem Online Shop nicht immer als negativ oder positiv bewertet werden kann.

Man erkennt ihn in der Regel sofort an der Bouncing Rate. Ghost Traffic besitzt meist eine Absprungrate von 100%. Doch dieser Traffic stammt nicht von tatsächlichen, interessierten Usern. Mehr noch, Ghost Traffic besucht noch nicht einmal Ihre Seite! Da jedoch dieser Traffic jede vernünftige Schlussfolgerung, die auf Webanalyse Ihrer Seite oder Ihres Shops beruht zunichte macht, sollten Sie ihn durch sogenannte Filter unterdrücken. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor, wenn Sie Google Analytics einsetzen.

1.) Referral Spam

(A) So prüfen Sie, ob Ihr Traffic Refferal Spam aufweist

Dieser Spam erscheint in Google Analytics unter „Referral“, gibt also vor, von outbond links externer Seiten die auf Ihre Webseite zeigen zu stammen (Verweise). Um die Liste des Referral Traffic zu sichten, klicken Sie in der linken Leiste auf „Akquisition“,

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dann auf „Alle Zugriffe,

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und dann auf Channels. In dem dann zu sehenden mittleren Datenblatt wählen Sie nun „1.Referral“ aus. (Videoanleitung, siehe unten)

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Zu den bekanntesten Ghost-Trafficsources gehören beispielsweise

  • traffic2cash.xyz
  • share-buttons.xyz
  • website-stealer.nufaq.com
  • build-a-better-business.2your.site
  • new-look.for-your.website und
  • share-buttons

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Tauchen diese oder ähnliche Referral in Ihrem Analytics auf, folgen Sie nun den Schritten im nächsten Blogartikel , um einen Filter dafür anzulegen.

Hier das Ganze noch mal als Videoanleitung:

Haben Sie selber einen plötzlichen und unerklärlichen Traffic Anstieg oder Einbruch oder sogar einen Umsatzrückgang oder eine Verschlechterung in Ihrer Google Platzierung zu verzeichnen? Neben Spam Traffic gibt es Dutzende von anderen Gründen für Veränderungen Ihrer Webseiten Performance. Gerne können Sie mich für eine Webanalyse buchen. Ich freue mich auf Ihren Kontakt per Kontaktformular oder auf Ihren Anruf unter 08131 37 268 29

AdWords zum Selbermachen – AdWords Express

Wie kleine Unternehmen ohne großen Zeitaufwand professionelles AdWords Marketing selber machen können.

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Pay per Click Marketing, bzw. AdWords Marketing ist in der Regel nicht nur sehr zeitaufwendig sondern bedarf auch einer Menge an Fachwissen, um erfolgreiche Kampagnen zu erhalten. Das regelmäßige Kontrollieren von quality scores, CTR, Conversions, Absprungrate und Bids gehört ebenso dazu, wie die Beobachtung der Liste der negativen Keywords und der Einsatz von Keyword Optionen. Doch es gibt eine Alternative: AdWords Express.

Wie heißt es doch so schön? Wer nicht wirbt, der stirbt. Jedoch ist die Zeit eines Unternehmers knapp bemessen. Hinzu kommt, dass insbesondere kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen oft keine Mitarbeiter beschäftigen können, welche sich um die AdWords Werbekampagnen kümmern könnten.

Doch AdWordswerbung ist vor allem bei lokalen, kleinen Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit an neue Kunden zu kommen. Gerade heute, da mobile Anfragen von potentiellen Kunden es ermöglichen, das Unternehmen „on the go“ und „on demand“ zu bewerben. Ein Dilemma? Ja. Aber AdWords Express, die kleine Schwester von AdWords kann eine zeitsparende und recht einfach umzusetzende Alternative zu AdWords für Ihr Unternehmen darstellen – wenn folgende Vorraussetzungen gegeben sind.

Kommt AdWords Express für mein Unternehmen in Frage? 6 der wichtigsten Voraussetzungen

AdWords Express kann Ihnen helfen, neue Kunden zu gewinnen, wenn Sie

(1) … ein lokales Unternehmen mit physischer Adresse betreiben (Ladenlokal, Praxis, Werkstatt …)

Kommentar: Hier zeigt sich der lokale Marketing Schwerpunkt von AdWords Express. Beispiele für Unternehmen, die dabei in Frage kommen sind: Heilpraktiker oder Arztpraxen, Restaurants und Cafes, Friseure, Klempner und Augenoptiker. Sie benötigen übrigens für AdWords Express nicht einmal eine eigene Webseite. Eine extra für diesen Zweck erstellte Google Plus Seite tut es auch (ersteinmal).

(2) … Ihre Werbeausrichtung lokal und nicht international betreiben möchten,

Kommentar: Onlineshops, die länderübergreifend Waren versenden fallen also heraus.

(3) … sich auf Textanzeigen beschränken können/wollen (kein Display oder YouTube),

Kommentar: Das Google Werbenetzwerk besteht aus dem Suchnetzwerk und dem Displaynetzwerk. Der Einsatz von AdWords Express ist auf das Suchnetzwerk reduziert. AdWordsanzeigen im Suchnetzwerk erscheinen beispielsweise dann, wenn ein Kunde während eines Einkaufbummels in der Stadt das Keyword „Florist“ in die Google Suchmaske eintippt, um auf den letzten Drücker einen Strauß Rosen für seine Freundin zu kaufen. Hat ein Werbetreibender, der in der Nähe des Kunden sein Geschäft hat, eine oder mehrere entsprechende AdWords Kampagnen geschaltet, kann seine Anzeige nun prominent über den ersten Ergebnissen oberhalb der organischen Suche erscheinen (mit Telefonnummer, Adresse und so weiter)

(4)… auf die meisten Einstellungen von AdWords verzichten möchten,

Kommentar: AdWords Express ist im Gegensatz zu AdWords einfach und schnell zu bedienen. Ein monatelanges Auseinandersetzen mit den Funktionalitäten bleibt dem Unternehmer erspart.

(5)… Keywords nicht selber bestimmen und optimieren wollen oder können,

Kommentar: Bei AdWords Express entfällt einer der wichtigsten und zeitintensivsten Aufgaben, die beim herkömmlichen AdWords zentraler Bestandteil sein sollte und zum Großteil über Erfolg oder Misserfolg (inklusive Abstufungen) etwaiger Werbemaßnahmen entscheidet: die Keyword Recherche. Anders als bei AdWords sucht sich der Werbetreibende eine oder mehrere passende Kategorien heraus, die am Besten zu seiner Dienstleistung oder seinen Produkten passt. AdWords Express erledigt den Rest.

(6)… nur eine rudimentäre Auswertungsstatistik benötigen.

Kommentar: Das, was AdWords so außergewöhnlich wertvoll macht, nämlich (insbesondere im Zusammenspiel mit Google Analytics) die umfangreichen Auswertungen, fällt bei der kleinen Schwester unter den Tisch. Eine graduelle, feinkörnige Interpretation und Anpassung der Werbemaßnahmen steht hier nicht zur Verfügung.

Wenn diese Punkte für Ihr Unternehmen zutreffen, können Sie mit AdWords Express einfache und zeitsparende Werbekampagnen zur Neukundengewinnung, für Preisaktionen etc., führen und der Einsatz ist auf alle Fälle einen Versuch Wert. Das Mindestbudget sollte laut Google Aussagen im Monat 100 Euro nicht unterschreiten.

Ich möchte allerdings betonen, dass meiner Meinung nach AdWords Express in der Regel nur als zusätzlicher Marketing Kanal gesehen und eingesetzt werden sollte, also als Teil eines auf das jeweilige Unternehmen ausgerichteten ganzheitlichen Marketing Mixes (SEO, Social Media, Content Marketing, Off-line Werbung etc.)

Sie können sich einen Einsatz von AdWords Express für Ihr Unternehmen vorstellen?

Dann lesen Sie ein einem meiner nächsten Blogartikel, wie Sie Ihr AdWords Express Konto eröffnen und Ihre erste Kampagne starten.

Wollen Sie mehr zum Thema AdWords Express erfahren, Ihr AdWords Express Konto optimiert bekommen oder suchen Sie professionelle AdWords Unterstützung? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Oder rufen Sie mich einfach an, unter 08131 37 268 29
Übrigens ist AdWords auch Bestandteil meines 3 Stufen Premium SEO für kleine Unternehmen.