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Persönlicher Jackpot: Jan Tappé wird Google Trainer für die Zukunftswerkstatt Kurse

Erst In der vergangenen Woche konnte ich meine Zusage von Udacity als Kurs-Mentor für das Google Ads Nanodegree feiern. Gestern hat sich nun jedoch eine noch viel größere und bedeutendere Entwicklung ergeben, mein bisheriger persönlicher Jackpot: Ich werde Trainer für die Kurse meines Lieblingsunternehmens, ich werde Trainer für/bei Google.

google trainer jackpot

Voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres darf ich für Google die Kurse der Zukunftswerkstatt als Trainer leiten.

Als erstes folgt im Mai meine Ausbildung zum Trainer in der Zukunftswerkstatt bei Google. Niemand anders als Christian Spancken, Google Partner Academy Trainer, Experte für erfolgreiche Online-Strategien im B2B Bereich, Autor und Hochschuldozent leitet die Trainerausbildung.

Nach erfolgreichem Absolvieren dürfen die ausgebildeten Google Trainer dann Zukunftswerkstatt-Kurse aus den Bereichen Digital Marketing, E-Commerce, Google Ads, Webanalyse und anderen Sparten unterrichten. Dabei beschränkt sich der Einsatz nicht nur auf die Zukunftswerkstattlokalitäten in Berlin, Hamburg und München. Die Google Kurse werden ebenfalls in Berufsschulen, Universitäten und Fachhochschulen stattfinden.

Ich bedanke mich jetzt schon für die große Chance und kann es kaum erwarten in Hamburg die Google Trainerausbildung mit Kursleiter Christian Spancken zu beginnen.

Was für ein toller Start ins Jahr 2019 !

To be continued…

Jan Tappé wird Online Kurs-Mentor für das Google Ads Nanodegree von Udacity

google-ads-mentor

Bald einer von ihnen: Udacity’s Google Ads Nanodegree Kurs-Mentoren

Seit Anfang Februar 2019 sucht Udacity englischsprachige, erfahrene professionals und/oder Nanodegree alumni als Kurs-Mentoren für das neue Google Ads Nanodegree (und andere Nanodegrees) und ich bin bald einer von Ihnen!

Das Udacity Google Ads Nanodegree

Udacity bietet das Google Ads Nanodegree seit 2018 an. Das Ziel des Nanodegree Abschlusses ist es, ein umfassendes Verständnis für Google Ads zu bekommen. Dabei werden echte live Kampagnen aufgesetzt, mit echten budgets. Das erfolgreiche Absolvieren bereitet darüber hinaus auf die Google Ads Zertifizierung vor, so Udacity.

Die Themen des online Kurses beinhalten

  • Search
  • Display
  • Video
  • App Advertising
  • Shopping

und mehr (z.B allgemeine Online Marketing Grundlagen).

Die Mentor Position

Die Kurs-Mentor (Klassenlehrer) Positionen für das Google Ads Nanodegree werden von Udacity wie folgt beschrieben:

Zeitlicher Umfang: ca. 15 Stunden pro Woche

Zu unterrichtende Studentengruppe: ca. 15 Studenten

Unterrichtsform: wöchentliche online Gruppen-Video-Sessions plus 1:1 check-ins mit den einzelnen Studenten der zu unterrichtenden Gruppe. In den Unterrichtseinheiten werden die jeweils aktuellen Abschnitte des Degrees mentoriert.

Meine Bewerbung als Udacity’s Google Ads Nanodegree Mentor

Am 1.2.2019 bin ich in den Applikationsprozess gegangen. Der erste Schritt der Online Bewerbung bestand aus drei Teilen:

  • Technical Test: Das Überprüfen des fachlichen Wissens in Bezug auf Google Ads (multipe choice)
  • Situational Test: Hier wurden die Kommunikationsfähigkeiten überprüft und getestet, wie empathisch auf Studentenfragen eingegangen wird.
  • Teaching Test: Dieser dritte Teil bestand aus dem Anfertigen eines Videos einer fiktiven Unterrichtseinheit über Google Ads. Insbesondere ging es hierbei darum, zu zeigen, wie man Studenten für die jeweiligen Google Ads Themenbereiche begeistert und eine ansprechende und aktive Unterrichtseinheit gestalten würde (teaching skills, motivation skills).

Nachdem ich diese ersten drei Teile eingereicht hatte, bekam ich bereits nach 1.5 Wochen eine Mail, in der man mir mitteilte, dass ich es in die engere Wahl für das mentorship programm des Google Ads Nanodegrees geschafft habe.

Der nächste Schritt, so schrieb das Udacity team, bestand in einer online live session mit einem Udacity Teammitglied.  Ich suchte mir einen Termin für drei Tage später aus.

Meine session Partnerin, also das Team Mitglied von Udacity war Rebecca Wolpinsky, Director of Operations der Udacity School of Digital Marketing.

Das Interview, welches sich als eine Mischung des Testens von Google Ads und Digital Marketing Fachwissen und einem herkömmlichen Bewerbungsgespräch (warum hast Du Dich für das Google Ads Nanodegree Mentorship programm beworben etc.) herausstellte, war anspruchsvoll aber enspannt. Rebecca hatte das Treffen perfekt vorbereitet und schaffte von Anfang an eine entspannte Atmosphäre.

Auch wenn Sie mir auf mein Geheiß hin versicherte, dass ich einen hervorragenden Eindruck gemacht hätte, war ich bei diesem letzten Bewerbungsschritt recht unsicher – warum weiss ich eigentlich gar nicht mehr im Nachhinein.

Ausgewählt: zukünftiger Google Ads Nanodegree Mentor Jan Tappé

Gerade als ich das Ganze unter „ferner liefen“ ablegen wollte, kam nun vor ein paar Tagen eine weitere Mail von Udacity:

„Congratulations, you have been selected for the Udacity Mentorship program “.

Ich bin absolut begeistert und freue mich sehr auf meine erste Studentengruppe. Die nächste Mail von Udacity wird nach den Angaben von Udacity detailierte Informationen über die mentor Aufgaben, guidelines etc. beinhalten.

Ich bin gespannt.

To be continued…

SEO Ranking Faktoren – Querygenaue Analyse.

In seinem SEO Artikel „Ranking-Faktoren 2018: Nischengenaue Analysen statt allgemeiner Aussagen“ hat Marcus Tober, CTO von Searchmetrics einen interessanten Artikel über verschiedene branchenspezielle SEO Variablen und deren Ranking Potential publiziert. „Mithilfe dieser Granularisierung konnten viel aussagekräftigere Werte gewonnen werden, die den wirklichen Einfluss auf das Ranking in einzelnen Branchen beschreiben.“, so der CEO.
In einem sich anschliessenden thread diskutieren Jan Grundmann, Content Marketing Manager bei Searchmetrics und ich, inwieweit prozentuale Verteilungen wie die in der Analyse vorliegenden Form – beispielsweise die der Variablen Browserladegeschwindigkeit und Wortanzahl – erweitert werden können, um noch genauere Aussagen über die analysierten Ranking Signale abzuleiten.
Die Basis der Analyse ist der Kommentar von Gary Illyes, Web-Trends Analyst bei Google, in Bezug auf die Top 3-Ranking-Faktoren „It much depends on the query and the results which signals count more“, so Gary Illyes“.
Im folgenden Artikel wird versucht, den Artikel von Marcus Tober zu erweitern und noch tiefer herauszukristallisieren, was „It much depends on the query and the results which signals count more“ bedeutet.

Background

Definition Korrelationskoeffizient

Der Korrelationskoeffizient ist ein Maß für den Grad eines (linearen) Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen. Der Koeffizient kann Werte zwischen -1 und 1 annehmen.

Beispiel:
Merkmal 1 = Rankingposition bei Google
Merkmal 2 = Ladegeschwindigkeit der rankenden Webpage.
Liegt ein positiver Zusammenhang vor (Beispiel: hohe Ladezeiten = mögliche hohe (also schlechte) Google Position), so ist der Wert größer als Null. Liegt ein negativer Zusammenhang vor (Beispiel: hohe Wortanzahl = wahrscheinliche, niedrige (also gute) Google Position), so ist der Wert kleiner als Null. Liegt kein Zusammenhang vor (Beispiel = Merkmal beeinflusst das Ranking wahrscheihnlich nicht), so ist der Wert Null.
Anlehnend an den SEO Artikel von Marcus Tober werden beispielhaft für die Branche Tourismus folgende Merkmale ausgesucht und deren query bezogene Korrelation untersucht:

1. Ladezeit der rankenden Webpage
2. Anzahl der Wörter auf der rankenden Webpage
3. Rankingposition der Webpage

Query: „reise buchen online“
Die searchmetrics essentials research cloud listet folgende pages als Top Ten platziert auf. Daneben befinden sich die jeweiligen Seitenladezeiten (fully loaded, Quelle: webpagetest.org, Serverstandort Deutschland, Kabelgeschwindigkeit für Desktop) und die Wortanzahl (Quelle: https://wordcounter.net/website-word-count)

Top Ten pages

Platz 1: https://www.expedia.de 23, 3090

Platz 2: https://www.holidaycheck.de/wo/reise-angebote 16, 2052

Platz 3: https://www.weg.de/ 31, 614

Platz 4: www.travel24.com/ 7, 1876

Platz 5: https://www.fti.de/reiseangebote/guenstig-reisen.html 17, 6247

Platz 6: https://www.opodo.de/ 104, 5592

Platz 7: https://online-reisesuche.de/ 8, 3592

Platz 8: https://www.thomascook.de/ 26, 2395

Platz 9: https://www.neckermann-reisen.de/ 19, 1967

Platz 10: www.lastminute.de/ 20, 1216

Frage (A): Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Ladezeit und dem Ranking im Umfeld des queries „reise buchen online“?

Wir tragen die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen. Wie in dem unten stehenden Graph zu sehen ist, exisitiert eine schwache lineare Korrelation zwischen dem Merkmal Position und Ladegeschwindigkeit, was durch den minimalen positiven Anstieg der durchgezeichneten Trendlinie angezeigt wird. Die Relevanz ist jedoch relativ gering, da der Korrelationskoeffizient einen geringen Wert von 0.038331 aufweist (Quelle: Excel).

Ableitungshypothese (A): Ladegeschwindigkeiten scheinen für das query „reise buchen online“ keinen großen Einfluss auf die Rankingposition zu haben.

Frage (B): Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Merkmal Wortanzahl und dem Merkmal Rankingposition?

Wieder tragen wir die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen:

Der leicht absteigende Graph signalisiert, dass Seiten mit einer geringeren Wortanzahl einen schlechteren rang bei Google einnehmen. Auch hier ist jedoch die Relevanz mit einem Korrelationskoeffizienten von -0,0409 nicht besonders stark ausgeprägt.
Eine Gegenüberstellung von Rankingposition und Wortanzahl für ein anderes query für die gleichen urls liefert jedoch Überraschendes und Hinweis darauf, was Gary Illyes mit „It much depends on the query and the results which signals count more“ meint.

Frage (C): Besteht der gleiche mögliche Zusammenhang zwischen dem Merkmal Wortanzahl und dem Merkmal Rankingposition beim query „reise buchen online“?

Searchmetrics liefert für das query folgende Rankingverteilung (die Zahl hinter den jeweiligen urls steht für den Rankingplatz):

https://www.expedia.de, 9

https://www.holidaycheck.de/wo/reise-angebote, 4

https://www.weg.de/, 2

www.travel24.com/, 8

https://www.fti.de/reiseangebote/guenstig-reisen.html, kein Top Ten ranking

https://www.opodo.de/, 10

https://online-reisesuche.de/, kein Top Ten ranking

https://www.thomascook.de/, 5

https://www.neckermann-reisen.de/, 21

www.lastminute.de/, 7

Wieder tragen wir die Wertepaare in eine Tabelle ein, bestimmen den Korrelationskoeffizienten und lassen Graphen von Excel zeichnen:

Hier ergibt sich nun ein äußerst unerwartetes Bild. Der positiv ansteigende Graph signalisiert: Je höher die Wortanzahl, desto höher der Rankingplatz. Ein hoher Rankingplatz bedeutet jedoch ein schlechteres ranken. Im Umfeld des queries „urlaub buchen online“ führen also pages mit einer höheren Anzahl von Wörtern zum schlechteren ranken! Darüber hinaus ist der Zusammenhang sogar sehr viel stärker relevant, als der Zusammenhang mit der Ladezeit, da der Korrelationskoeffizient mit 0,243316 sechsmal so groß, wie der Korrelationskoeffizient für das query „reise buchen online“. Wer bis hierhin durchgehalten hat, erahnt nun, was Gary Illyes mit „It much depends on the query and the results which signals count more“ meint. Augenscheinlich können gleiche potentielle Rankingsignale für unterschiedlich queries für gleiche Seiten eine unterschiedliche Relevanz haben.

Abschliessend sei noch darauf hingewiesen (danke Jan Grundmann), dass durch die Kausalzusammenhänge, die durch die oben beschriebenen Korrelationskoeffizienten offensichtlich zu beobachten sind, nicht darauf geschlossenen werden kann, dass es bei einer Umsetzung auch tatsächlich zu einer Rankingverbesserung kommt. Es kann lediglich festgehalten werden, dass die Zusammenhänge bei den untersuchten Seiten und Merkmalen bestehen.

SEO: Google updates – Wie man sich im Vorwege vor einem Google update schützt.

 

Die Zeiten, in denen Google grundlegende SEO Updates angekündigt hat, damit sich SEO Spezialisten neu ausrichten konnten, um Fehler auszubessern oder neue Chancen umsetzen zu können sind vorbei. Nicht zuletzt das viel diskutierte „Fred Update“ zeigt, Google optimiert seine Algorithmen ständig und ohne Ankündigung.

SEO Schutz vor Google update: Aktion statt Reaktion

Doch wie können SEO Spezialisten nun reagieren, um Rankingpostionen zu halten oder sogar verbessern zu können? Die Frage allein scheint schon falsch zu sein, denn eine Reaktion kann nur auf eine vorgehende Aktion erfolgen (Ankündigung eines Updates).

Kristine Schachinger von searchengineland.com schlägt einen anderen (innovativen?) Weg vor. In Ihrem Artikel „Wie man sich keine Gedanken mehr über Google updates machen muss“, listet sie die grundlegenden Kategorien auf, die Teil der meisten Google Updates sind und zeigt: SEO Spezialisten müssen „nur“ 4 grundlegende Optimierungsmaßnahmen als Basis ihres täglichen Handelns berücksichtigen.

Die Top 4 SEO Aktionen für den Google update Schutz

Diese Maßnahmen sind nichts Neues, aber der Betrachtungswinkel ist es. Die meisten Google Updates betreffen mindestens einen der folgenden 4 Punkte:

  1. Backlink Problematiken
  2. Technische Probleme
  3. Content Qualität
  4. User Experience (Usability)

 

Im Grunde geht es also immer darum

  • Spammige Links zu vermeiden und/oder zu eliminieren
  • Technisches SEO stehst auf dem neuesten Stand zu halten
  • Qualitativ hochwertigen content für das jeweilige Zielsegment zu liefern
  • und die Usability einer Webseite oder eines Online Shops ständig zu optimieren (Bsp.: Speed Performance)

 

Das sind keine neuen Informationen, doch werden diese 4 Punkte als Benchmark für jede „Aktion“ benutzt, ist die Wahrscheinlichkeit geringer beim nächsten update Federn lassen zu müssen.

 

Denn vollständigen Artikel finden Sie unter http://searchengineland.com/stop-worrying-google-updates-276482

 

Autor: Jan Tappé, BSc

Geomarketing

Geomarketing – Oder: Warum ich ArcGIS so liebe

Warum sollte sich ein Online Marketer mit GIS (Geoinformationssystemen) beschäftigen Die Antwort darauf ist recht einfach: Um Geomarketing zu betreiben. Geoinformationssysteme wie ArcGIS sind mächtige Tools, mit deren Hilfe man beispielsweise folgende Frage beantworten kann. Nehmen wir an, Sie optimieren gerade eine AdWords Kampagne für einen online Shop, über den Reha Produkte vertrieben werden, also Duschhocker, Wechseldruckmatrazen etc.

Nehmen wir weiterhin an – und das gehört, wie jeder Online Marketer weiß zum AdWords Alltag, dass das momentan zur Verfügung stehende Tagesbudget Ihrer Kampagnen regelmäßig überschritten wird, doch der Kunde möchte den AdWords spend nicht weiter anheben. Er möchte aber dennoch mehr conversion sehen. Gehen wir nun desweiterem davon aus, Sie haben alle Register bereits gezogen und die Kampagnen bis zum Anschlag optimiert. Die Frage lautet also: wie steigere ich meine conversion rate für eine – mittels AdWords und Google Analytics – vollständig optimierte Kampagne?

AdWords Conversion Optimierung – Geomarketing mit ArcGis

Um Geomarketing für die conversion Optimierung für das oben genannte Beispiel einzusetzen, könnten Sie versuchen eine Antwort zu folgender (äquivalenten) Frage zu finden: In welchen Ortschaften (bzw. Kreisen) wohnen besonders viele Menschen (nehmen wir als Beispiel mehr als 50000), die älter als 49 Jahre sind und unterdurchschnittlichen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel genießen? Wenn uns diese Ortschaften bekannt wären und wir unsere AdWords Kampagnen auf eben diese Ortschaften beschränken, so würden die Impressionen sinken und die Klicks steigen, da die Kampagnen eine höhere Relevanz zur Zielgruppe hätten. Die Frage nach der schlechten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist deshalb relevant, weil man annehmen kann, dass in solchen Orten die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass Sanitätshäuser (welche ebenfalls Reha Produkte verkaufen) bequem zu erreichen sind. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass online bestellt wird. Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, brauchen wir neben dem GIS auch die entsprechenden Daten (bzw. Datenlayer) – und zwar

  1. einen Datenlayer, der Deutschland in seine Bundesländer segmentiert
  2. einen Datenlayer, der die Bundesländer in Gemeinden (oder noch feinkörniger, falls gewünscht) segmentiert
  3. und einen weiteren Zensus Datenlayer (für die Altersverteilung)

Diese Datenlayer können im Internet an zahlreichen Stellen kostenlos downgeloadet werden. Mit wenigen Handgriffen können nun nicht nur auf Städteebene, sondern runtergebrochen sogar bis auf Kreisebene diejenigen Orte bestimmt werden, welche die oben genannten demographischen Merkmale aufweisen.

Zusätzlich können wir mit ArcGIS auch noch eine Excel Tabelle mit den entsprechenden Kreisen (bzw. Orten) ausgeben lassen, die wir dann für unser Geo Targeting in AdWords nutzen. Beschränken wir dann unsere Kampagnen auf die dort aufgeführten Orte, so steigt die Relevanz der Anzeigen, es sinken die Impressionen und es steigen die conversion rates.

Sichtbarkeitssteigerung von 1450% in 5 Monaten

Nicht einfach nur Ziel erreicht: Sichtbarkeitssteigerung von 1450% in 5 Monaten. Tappé schließt erfolgreiche Betreuung der Lion Tours GmbH ab.

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Sichtbarkeitsentwicklung gemäß Searchmetrics Suite

Der Erfolg kann sich sehen lassen. Nach nur 5 Monaten konnte ich durch meine Erstellung der Online Marketing Analyse und der anschließenden Umsetzung meiner Strategieentwicklung folgendes Ergebnis erzielen:

  • Steigerung der organischen Sichtbarkeit von 1450%.
  • Steigerung der Conversionsrate und Leadgenerierung um 100% (Buchungen)
  • 700% Steigerung der CTR von 0,2% auf 1,6%
  • 8% Minimierung der Bounce Rate der Indexseite (von 31.49% auf 23,65% (Absprungrate)

Darüber hinaus war es mir möglich, durch das zusätzliche parallele intensive Coaching und Training der Inhaberin der Lion Tours GmbH ein solides Basiswissen in den Bereichen

  • SEO
  • Linkbuilding
  • Contentmarketing
  • Usability
  • SEM (AdWords) und
  • Webanalyse (Google Analytics)

zu vermitteln, so dass von nun an alle grundlegenden Maßnahmen intern im Unternehmen selbstständig weitergeführt werden können.Ich bedanke mich fürdie gute Zusammenarbeit, freue mich über die hervorragenden Ergebnisse und wünsche der Lion Tours GmbH alles Gute für die Zukunft.

Sie möchten ebenfalls von meinen umfangreichen Online Marketing Fähigkeiten profitieren, Abverkäufe steigern, die Sichtbarkeit Ihrer Webseite erhöhen, Ihre Platzierung bei Google und Bing verbessern oder Ihre Leadgenerierung verbessern? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter 08131 37 268 29 oder über das SEO Kontaktformular.

Jan Tappé gewinnt renommierte Dr. Schetter BMC IGmbH als neuen Klienten.

Ab März 2016 beginnt die Betreuung der Dr. Schetter BMC IGmbH, renommiertes deutsches Unternehmen für exquisite Messdatenerfassung und Industrie PC Systeme.

30 Jahre Erfolg und Erfahrung

1988 wird mit MC-32, das erste selbstentwickelte industrietaugliche Messsystem in eigener Fertigung, der Grundstein für den mittlerweile drei Jahrzente andauernden Unternehmenserfolg der IGmbH gelegt. Es folgen Datenlogger, PC-Messkarten, Software zur Messtechnik und diverse spezielle Applikationen ebenfalls in Eigenproduktion. Heute fokussiert sich das Unternehmen auf die drei Segmente PC-Messdatenerfassung, Industrie PC Systeme und Datenlogger.

Schlüssel zum Erfolg: Inhaber geführten Mittelstand

Das Unternehmen ist ein Vorzeigekandidat für bodenständigen und vitalen inhabergeführten Mittelstand. Bereits während unseres ersten Meetings in den Münchner Unternehmensräumen in Puchheim kristallisierte sich eine positive Basis für erfolgreiche Kollaboration heraus. Der Qualitätsanspruch der Ingenieurs GmbH, deren Philosophie sich an den Zielen ihrer Kunden orientiert und durch ständige Weiterentwicklung, organisches Wachstum auf solider Basis und kompromisslose Qualität bestimmt wird, harmoniert bestens mit meinen eigenen Maßstäben, und Ansprüchen.

Meine jahrelangen SEO, SEM und Online Marketing Erfahrungen aus dem technisch orientierten Business to Business Segment und die Fokussierung auf mittelständische Unternehmen bilden eine optimale Grundlage für die Betreuung der Dr. Schetter BMC IGmbH.

Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und blicke auf eine erfolgreiche Kollaboration.

Weitere Informationen zur Dr. Schetter BMC IGmbH gibt es auf http://www.bmc.de

Jan Tappé ist einer der ersten Google AdWords Experten in der DACH Region

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Spruchreif: Jan Tappé ist seit dem 28.1.2016 einer der ersten Google AdWords Experten (DACH).

 

Den für den Wirtschaftsraum Deutschland, Österreich und Schweiz gültigen Expertenstatus können Online Marketing Profis erlangen, welche die kompletten Zertifizierungsprüfungen der Google AdWords Produkte zwischen dem 01.01.2016 und 31.3.2016 erfolgreich und aktuell ablegen und damit Profiwissen und Profikönnen für die gesamte Palette der AdWords Werbekanäle zeigen:

  • Allgemein AdWords Werbung
  • Werbung mit AdWords im Suchnetzwerk
  • Werbung mit AdWords im Display Netzwerk
  • Werbung mit AdWords mit Google Shopping, sowie
  • Werbung mit Google Mobile und
  • Werbung mit AdWords mit Google Video (YouTube) zeigen

Auch wenn wenn die Qualifizierung zum Google AdWords Experten ein echtes Zertifizierungsmarathon war, bin ich froh, die Herausforderung angenommen zu haben. Ich bin sehr stolz darauf, einer der ersten Google AdWords Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sein und freue mich auf mein personalisiertes Zertifikat, dass mir Google Mitte April nach Hause schickt.

Google Analytics für kleine Unternehmen – Spam Traffic Filter setzen

Google Analytics für kleine Unternehmen – Referral Spam Traffic wegfiltern.

 

Da wir nun wissen, wie erkannt werden kann ob Ihre Seite befallen ist oder nicht, gehen wir nun daran, den Spam Traffic auszuschließen. Wir tun dies, indem wir einen Filter setzen, der alles ausschließt, was nicht als valider Host anzusehen ist. Um jedoch die Original Daten zu behalten, setzen Sie den Filter am Besten nicht auf Ihre Original Sicht sondern richten zunächst eine neue Sicht ein.

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Neue Sicht einrichten für den Spam Filter bei Google Analytics

Navigieren Sie in Ihrem Analytics Account zunächst in den Administrationsbereich und wählen Sie die Property aus, bei der Sie den Filter setzen wollen. Klicken Sie dann auf „Alle Websitedaten“ und wählen Sie „Create new view“:

spam traffic filtern

Geben Sie der neuen Sicht einen passenden Namen, also beispielsweise „no Spam“ und wählen Sie die Art der Daten (Webseite) und die Zeitzone aus. Klicken Sie dann auf „neue Sicht erstellen“. Danach ist automatisch die neue Sicht eingestellt. Sie müssen also zunächst in die alte Sicht wechseln, aa wir nun die validen Hosts sichten wollen (in der neuen Sicht ist ja noch kein Traffic vorhanden).

Um dejenigen hosts zu sichten, die valide sind – also beispielsweise hosts, welche zu Ihren Internet Properties gehören – sichten Sie als erstes alle hosts (zu deutsch: Anbieter). Navigieren Sie hierfür zum Referral Channel (siehe letzter Blogartikel) und fügen Sie die Spalte Hosts hinzu.

Filter anlegen

Die Spalte Host (Anbieter) hinzufügen

Sie erhalten die Spalte Hosts, indem Sie auf „secondary dimension“ klicken (deutsch: Sekundäre Dimension)

spam traffic filtern 2

und dann unter „Verhalten“ den Punkt „Hosts“ (Deutsch: Hostname) auswählen.

Suchen Sie die Spalte Hosts nun nach validen Namen ab. Beispiele hier sind wie gesagt Ihre eigene Domain, eigene Subdomains, Übersetzungsdienste, Video Services, Payment Services etc. In der Regel sind bei validen Hosts, die nicht zu Ihren eigenen Domains gehören, Quelle und Hostname identisch.

In meinem Beispiel bleibt nur ein valider host: www.jantappe.de

Filter anlegen

Dafür navigieren Sie jetzt in den Admin Bereich (Deusch: Verwalten), wählen die neueingerichtete „No-spam“ Datensicht und klicken auf und klicken auf „Filter“:

spam traffic filtern 3

Klicken Sie auf „Filter hinzufügen“, setzen Sie einen Filternamen (Bspl: „valide hosts“), wählen Sie „einschließen“, wählen Sie den Filtertyp „benutzerdefiniert“, wählen Sie als Filterfeld „Hostname“ und tragen Sie in das Feld „Filtermuster“ die validen hosts mittels regex ein. Bei meinem Beispiel sieht das so aus

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Nach dem Klick auf Filterüberprüfung können Sie dann sehen, was während der letzten paar Stunden rausgefiltert worden wäre – eine gute Möglichkeit für einen Vorab-Test auf Funktionalität des Filters.

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Mit „speichern“ beenden Sie die Filtererstellung.

 

Die Vorschläge hier sollten als Anregung gesehen werden. Die Quelle der Anleitung finden Sie unter http://www.ohow.co/what-is-referrer-spam-how-stop-it-guide/ Was dort unter Anderem nicht richtig ausdrücklich erwähnt wird, ist die ABSOLUTE Wichtigkeit, den Filter auf eine neu erstellte Sicht zu setzen (wie oben erklärt), damit Sie valide Hosts, die Sie vielleicht vergessen haben nicht verpassen. Durch die Erhaltung der Originalsicht können und sollten Sie dies regelmäßig überprüfen.

Brauchen Sie Hilfe beim Filter setzen oder allgemein mit Ihrem Google Analytics Konto? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

KMUs müssen aufwachen: Google Algorithmen Update hauptsächlich gut für große Unternehmen

Update im Kern des Ranking Algorithmus: Chance für kleine Unternehmen

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Das letzte Update im Kern des Ranking Algorithmus (Sichtbarkeit in den Suchergebnissen) verdeutlicht, dass es höchste Zeit wird, dass kleine und mittlere Unternehmen den Übergang in die digitale Welt schnellstens in die Hände nehmen, um gegenüber großen Firmen nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Die unlängst beobachteten Schwankungen im Google Ranking sind nicht auf ein Penguin Update zurückzuführen. Wie John Mueller und Gary Illyes (Google Mitarbeiter) auf Twitter bestätigten, wurde ein Update im Kern des Ranking Algorithmus vorgenommen. Die Profiteure sind hauptsächlich große Markenfirmen und Firmen, die das liefern, was Ihre User suchen. Das Update ist zurzeit anscheinend jedoch noch nicht in Deutschland ausgerollt worden (serachmetrics).

Die Auswertung von Searchmetrics zeigt unterm Strich gesehen die Relevanz der folgenden Punkte in Sachen Content Marketing und SEO, die ich seit 2013 immer wieder propagiere.

  • hochwertiger, nützlicher Inhalt
  • relevanter Inhalt, also kein Content um des Content willen
  • Usabilityoptimierung

Erstaunlich ist der Umstand, dass auch einige Seiten, die extrem wenig Content bieten nach oben geschnellt sind. Der Grund: Sie liefern das, was Ihre Kunden suchen, haben also Ihre Hausaufgaben im Punkte Online Marketing Analyse mit einer 1 gemacht.

Usability und Relevanz

Der Push im Ranking für Seiten mit sehr wenig Content zeigt, dass Usability KPIs wie Bouncrate und Verweildauer nun endlich mit aller Kraft zuschlagen.

KMUs können vom Core Update profitieren

KMUs wie einzelne kleine Onlineshops können davon aber sogar profitieren. Ihr Zielsegment ist in der Regel überschaubar und die Keywords, die bedient werden müssen sind an einer Hand abzuzählen. Eine holistische Online Marketing Analyse, die besonderen Augenmerk auf das Zielsegment des Unternehmens legt, ist der erste Schritt hierbei. Da die Mitbewerberzahl und das anvisierte Kundensegment bei kleinen Unternehmen überschaubar ist, kann diese Analyse relativ zügig aufgestellt werden und die daraus sich ergebene Strategie zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt werden. Das Erstellen von Personas, das Formulieren von Unternehmenszielen, das Ableiten der entsprechenden KPIs und das Entwickeln von

  • Usability Kriterien (Schriftgröße, Farben, Navigationsstruktur etc.)
  • Contentstrategie (Inhalte, audio-, bild-, video- oder schriftlastig?) und
  • Places (wo ist mein Kunde, Social Media? Blog? Search? App? …)

ist hierbei oberste Pflicht. Anschließend muss regelmäßig gemessen (Google Analytics) und optimiert werden, dann steht dem Profitieren nichts mehr entgegen.

Sie wollen in 2016 mit Ihrer Digitalisierung oder Ihrem Online Marketing loslegen und von dem Update profitieren? Gerne berate ich Sie hierbei. Informieren Sie sich jetzt über mein 3 Stufen Premium SEO für kleine Unternehmen und fordern Sie hier meinen Prospekt an. Gerne erreichen Sie mich auch telefonisch unter 08131 37 26829

Quellenangabe: http://blog.searchmetrics.com/de/2016/01/14/google-core-update/